Tagfalter-Monitoring in Wien zeigte auch eine „Nachtfalter“-Überraschung!

Seit heuer findet in Wien und einigen benachbarten Bundesländern das internationale Monitoring für Tagfalter, wie es in Großbritannien schon seit 1976 durchgeführt wird, statt. Auf zwei festgelegten Routen (Transekten) in Wien wurden dabei bedeutende Vorkommen des Esparsetten-Widderchens (Zygaena carniolica) entdeckt. Eines davon liegt am Schafberg zwischen Hernals und Währing, das andere bei den Asperner Terrassen in der Donaustadt. Die Widderchen zeigen zwar die Schwäche der vereinfachten Einteilung in Tag- u. Nachtfalter auf, doch wir betrachten diese rein tagaktive Falterart als Bindeglied der beiden Welten. Haben Sie auch Lust bekommen, beim Monitoring mitzumachen? Dann wenden Sie sich bitte per Mail an wien@naturschutzbund.at. Wir freuen uns auf Sie!

Esparsetten-Widderchen © Wiener Naturschutzbund

Die Fühler des Esparsetten-Widderchens sind am Ende gekrümmt und verdickt und ähneln den Hörnern eines Widders, worauf der Familienname Bezug nimmt.

Anhand der charakteristischen Zeichnung der Vorderflügel mit den hell umrandeten roten Flecken auf schwarzem Grund lässt sich die Art meist gut von anderen „Blutströpfchen“ unterscheiden.

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